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Familiensitz und Klostergründung als Grablege der Grafen von Berg
Um die Mitte des 11. Jahrhunderts hatte sich die Familie der Grafen von Berg zwischen Ruhr und Sieg einen ansehnlichen Herrschaftskomplex aufbauen können. Der Stammsitz war die Burg "Berge" im Dhünntal. Im Zuge der Ausweitung ihres Herrschaftsbereichs errichteten die Grafen eine neue Burg an der Wupper, wo sie fortan residierten.

Die nun frei gewordene Burg im Dünntal sollte dennoch als fester Bezugspunkt für die Familienmitglieder über Generationen hinweg erhalten bleiben und und die Bedeutung der Familie nach außen hin markieren. Mit der Gründung eines Klosters versprach man sich, eine Kirche als Grablege für die Familie zu erhalten und eine Mönchsgemeinschaft heranzuziehen, die in Gebeten für das Seelenheil der Verstorbenen sorgte. Der Sage nach aber war der Auslöser für die Klostergründung eine blutige Schlacht, die der Herzog vom Limburg gegen den Herzog von Brabant führte. Die Brüder Adolf und Eberhard waren glücklich und gesund aus ihr heimgekehrt und beschlossen, als Zeichen der Sühne ihre Burg in ein Kloster umzuwandeln.

Graf Eberhard von Berg, der 1129 in das Zisterzienserkloster von Morimond eingetreten war, veranlaßte die Klostergründung in dem ehemaligen Familiensitz. So kamen 1133 unter dem Abt Berno 12 Mönche aus Morimond nach Altenberg. Schon bald nach dem Einzug der Mönche erkannte Abt Berno die ungünstige Lage des Klosters auf einem Berg und verlegte dieses in das Dhünntal, das den Bedürfnissen der Klostergemeinschaft mehr entsprach. Auch der Wunsch der Altenberger Mönche nach einem größeren und günstiger gelegenen Bauplatz dürfte diesen Entschluß bestärkt haben. Somit entstand auf dem heutigen Areal nach dem Vorbild zisterziensischer Klosteranlagen das Kloster Altenberg.

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