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  Verkauf, Brand und Simultaneum

1805 wurde die Abtei zum Verkauf angeboten und im März 1806 von dem Kölner Händler Johann Heinrich Pleunissen erworben. Ihm wurde auferlegt, die Kirche dem Gottesdienst offenzuhalten. Seine Erbin verpachtete die Klostergebäude an die Chemiker Johann Gottfried Wöllner aus Dünnwald und Friedrich Mannes aus Remscheid. Sie richteten eine Berliner-Blau-Fabrik ein, die in der Nacht vom 6. zum 7. November einer Explosion zum Opfer fiel. Der Brand vernichtete die Klostergebäude und äscherte auch das Dach der Kirche ein.

In den kommenden Jahrzehnten zerfiel die Kirche immer weiter, bis Franz-Egon von Fürstenberg-Stammheim den gotischen Bau vor dem endgültigen Abbruch bewahren wollte. Hierfür erwarb er 1834 das Grundstück von seinem Vetter Friedrich Leopold und übertrug dem preußischen Staat die Ruine für den Wiederaufbau. Unter Friedrich Wilhelm III. von Preußen (1779-1840) wurden insgesamt 22.000 Taler für die vollständige Restaurierung bereitgestellt, allerdings unter der Bedingung, dass die Kirche fortan als Simultaneum von Protestanten und Katholiken genutzt werde.
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