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Grisaillefenster
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Die Vorschrift des Generalkapitels, in Kirchen nur ungefärbtes Glas zu verwenden, wurde niemals ausdrücklich widerrufen, doch setzte allmählich eine Lockerung des Farb- und Figurenverbotes durch.

Im prächtigen 19 x 6 Meter großen Nordfenster schimmern in der silbrigen Fläche einzelne Farbgläser: die Zwickel der Ornamentmotive und die Hintergründe der Bildfelder sind farbig ausgeführt, ferner gibt es einige kleinere, verschiedenfarbige Rauten in der Borte. In die Bahnen sind - rein dekorative - Tiermotive, Rinderköpfe und kleine geflügelte Drachen eingesetzt.

In den anschließenden Fenstern nimmt die Farbigkeit noch zu. In anderen deutschen Zisterzienserklöstern läßt sich ab ca. 1300 eine ähnliche Entwicklung beobachten, bis die zisterziensische Glasmalerei schließlich im Laufe des 14. Jh. in den allgemeinen Strom der deutschen Glasmalerei einmündet.

Allerdings sind die starkfarbigen vier westlichen Seitenschiffsfenster sowie die beiden kleineren seitlichen Westfenster gänzlich frei entworfen; sie wurden seit 1894 auf Initiative des Altenberger Dom-Vereins im Rahmen einer umfassenden Restaurierung der Fenster angefertigt. Doch erhielt der Frankfurter Glasmaler Linnemann die Auflage, bei der Erneuerung der fehlenden Scheiben die Farbe allmählich bis zum großen Westfenster hin zu steigern.
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