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Von dem einst umfangreichen Besitz der Abtei Altenberg an sakralen Geräten, Paramenten, Inventaren und Mobiliar hat sich vor Ort fast nichts erhalten. Bedingt durch das jeweilige Kunstverständnis sind bereits zu Zeiten des Klosters viele Kuntgegenstände abhanden gekommen oder verkauft worden.

Mehrten im frühen 18. Jh. die Äbte Jakob Lohe (1686-1707) und Johannes Hoerdt (1739-1779) den Bestand, so schwand der Wohlstand der Abtei zum einen unter dem Druck der politischen Verhältnisse gegen Ende des 18. Jh. und zum anderen unter dem feudalen Lebensstil des Abtes Franz Cramer (1779-1796, gest. 1799), der einen Großteil des Abteivermögens für seine privaten Interessen verbrauchte. Aus dem Verkauf der Wertgegenstände, Ringe und Pretiosen beglich man nach Abdankung des Abtes einen Teil der durch ihn verursachten Schulden.



Bei der Aufhebung der Abtei im Jahre 1803 wurden unter dem 15. April und dem 29. November zwei Inventarverzeichnisse erstellt. Sie geben Aufschluß darüber daß in der Abtei keine großen Reichtümer mehr vorhanden waren.

Die noch erhaltenen Kunstgegenstände des Altenberger Domschatzes gingen nach Düsseldorf und gingen schließlich in den Besitz der Gemeinden St. Lambertus und St. Maximilan über. Auch die katholische Kirchengemeinde St. Pankratius in Odenthal verfügt heute über ehemals der Abtei gehörende Pretiosen.


Zum Thema vgl.:
Paul Redlich, Die letzten Zeiten der Abtei Altenberg, in: Annalen des historischen Vereins für den Niederrhein 72, 1901, S. 102ff.
(BK Altenberg: Plan neu bearb., "Wanderung" Domschatz)
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