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Die Symbiose von Stein und Licht erfährt in der gotischen Architektur ihre höchste Perfektion.

Die Öffnung des Raumes, die vertikale Hinführung durch Architektur und Fenster zum "Himmlischen Jerusalem", war theologisches Programm der Erbauer. In überwältigender Weise ist in Altenberg die Öffnung zum Licht durch die großartigen Maßwerkfenster gelungen. Über 40 % der Außenwandflächen sind Fensterflächen!

Ein überdurchschnittlich hoher Anteil hiervon besteht noch aus original mittelalterlicher Substanz. Die zisterziensisch zurückhaltende Schmuck- und Ornamenttechnik, zunächst aus Naturmotiven bestehende Glasmalereien, in edlem Grisailleton gehalten - steigerte sich im Laufe der über 120-jährigen Bauzeit mit dem Mut zu immer intensiverer Farbigkeit bis zur überwältigenden Gestaltung des berühmten Westfensters. Mit einer Größe von ca. 8 x 18 m gilt es als eines der bedeutendsten Beispiele gotischer Glasbaukunst nördlich der Alpen.

In einem aufwändigen Restaurierungsverfahren wurden sämtliche Obergadenfenster und die Fenster der Westfassade mit folgenden Schwerpunktmaßnahmen bearbeitet:
- Beseitigung von Schäden durch Glaskorrosion und Pilzbefall
- Überarbeitung der Glasmalereien
- Schließung von Glassprüngen
- ganzflächiger Vorsatz einer Schutzverglasung

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