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Die zeitgemäße Nutzung als Simultankirche für katholische und evangelische Kirchenbesucher setzt andere Anforderungen an ein Gotteshaus als sie für die asketische Lebensweise der Erbauer und deren nachfolgenden Generationen galten.

Eine angenehme Temperierung ist in der heutigen Zeit unabdingbare Voraussetzung für eine kontinuierliche Nutzung des Kirchenraumes, auch für konzertante Veranstaltungen.

Die Fußbodenheizung aus dem Jahre 1965 war nur kurzzeitig voll funktionsfähig. Bei der Neuplanung galt es, das sehr diffizile Raumgefüge aus unterschiedlichen Gebäudehöhen, Außenwänden und dem gotisch-typischen hohen Fensteranteil substanzschonend zu beheizen und darüber hinaus dem Behaglichkeitsanspruch der Kirchenbesucher gerecht zu werden. Langjährige Voruntersuchungen und Alternativplanungen gingen der Entscheidung zum Bau einer dezentral betriebenen Warmluftheizung mit insgesamt 17 Wärmestationen voraus.

Um den Dom während der Bauarbeiten für Gottesdienste und Konzerte nutzen zu können, wurde eine Spezialwinterheizung installiert, die durch Warmluftgebläse eine Minimaltemperierung sicherstellte.


Außenbereich und Dominnenraum sind als Bodendenkmal ausgewiesen. Sämtliche Bodeneingriffe wurden daher archäologisch begleitet. Immer wieder gab es spannende Entdeckungen durch Freilegungen von Fundamentresten früherer Bauepochen. Skelettfunde romanischer Bestattungsfelder wurden sorgfältig geborgen. In einer würdigen Neubestattung werden die Gebeine im Außenbereich des Altenberger Domes erneut beigesetzt.

Inzwischen ist der Dom mit einer Heizung ausgestattet, die aus 10 Bodenstationen warme Luft in den Innenraum bläst.

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