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  Der Mitte des 12. Jhs. geweihte romanische Bau wird bereits nach weniger als 100 Jahren durch das gotische Kirchengebäude ersetzt.

Nach Auflösung der Klosters und Verkauf der Liegenschaften verschlechterten mangelnde Bauunterhaltung und Plünderungen den Zustand der Kirche. Zur Vorbereitung der Sanierung beauftragte 1821 die Regierung in Köln auf Anweisung der kgl. Oberbaudeputation in Berlin Bernhard Hundeshagen (1784-1858), Aufmasse anzufertigen. Kurz nach den Aufmessungen stürzten das Südquerhaus und die südlichen Chorseitenschiffe ein, eine Spätfolge der 1815 durch die Nutzung der Klostergebäude als chemische Fabrik verursachten Explosion. 1830 folgte das Vierungsgewölbe, 1833 wurde das Dach der Kirche durch einen Sturm abgedeckt. Nach Übertragung der Ruinen an den preußischen Staat erfolgte in den Jahren 1835-1847 der Wiederaufbau der Kirche durch Matthias Biercher. Dabei wurde der Kapellenkranz nach dem Vorbild des Kölner Domes (der seit 1823 weitergebaut wurde) mit einzelnen Walmdächern anstelle von Pultdächern über Kapellenkranz und Chorumgang versehen.

Die in den Jahren 1894-1911 durchgeführten Sanierungsmaßnahmen bewirkten noch einmal Veränderungen am Bauwerk. Die Hochschiffdächer erhielten ihre ursprünglich steilere Neigung, so daß die Giebel erhöht aufgemauert werden mußten; der Vierung wurde wieder ein Dachreiter aufgesetzt und das aus dreieckigen Aufmauerungen bestehende Strebesystem am Langhaus wurde zu aufragenden Pfeilern und Bögen umgebaut, die wesentlich stärker, den Außenbau rythmisierend, in Erscheinung treten.

Weitere Restaurierungsmaßnahmen fanden statt in den 1930er Jahren, Arbeiten am Chor, Südquerhaus und Westseite 1963-1967, als die statische Sicherung der Kirche sowie Natursteinarbeiten durchgeführt wurden; in den 1970er Jahren erfolgte die partielle Schutzverglasung der Glasmalereien.

Von 1994 bis 2005 fand eine umfangreiche Grundinstandsetzung der Kirche statt, die im Detail auf den folgenden Seiten erläutert wird.
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