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Steine, die die Natur in der jeweils näheren Umgebung kostenlos bereithielt, waren die wesentlichen Bauelemente großer Kirchen- und Kathedralbauten. Sie erfüllten den konstruktiven Anspruch an die Modellierbarkeit des Materials. Die reiche Formensprache der Gotik ließ sich mit Natursteinen in hohem Maße umsetzen.
Witterungsbedingte Einflüsse sowie Konstruktions- und Detailmängel führten im Laufe der Jahrhunderte zu erheblichen Bauschäden. Ohne Instandsetzungsmaßnahmen wäre die Bausubstanz dem Verfall preisgegeben. Um weitere schwerwiegende Schäden abzuwehren und den unschätzbaren Wert der Architektur für die nachfolgenden Generationen zu erhalten, sind umfangreiche Natursteinrestaurierungen als substanzerhaltende Schwerpunktmaßnahmen erforderlich.
Dies gilt für z.B.: Abbau, Sicherung und Wiederaufbau statisch beanspruchter Bauteile (z. B. Strebesysteme) Steinaustausch als Ersatz des geschädigten Materials, Reinigung und Neuverfugung des gesamten Mauerwerkes und Instandsetzung der Fenstermaßwerke. |
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© 2010 Altenberger Dom-Verein e.V., Bergisch Gladbach
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