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Der Verlust des Kirchendaches, der Teileinsturz der Kirche, der Verlust des Kirchendaches und die bis 1830 unkontrollierbare Eigendynamik des Bauwerkes hatten im 19. Jahrhundert die Statik des Gebäudes sehr beeinträchtigt.

Die statische Sicherung der Choranlage versucht, ohne bauliche Veränderung des Gebäudes den heutigen Zustand zu stabilisieren. Ähnlich wie in den 1960er Jahren in den Gewölben des Langhausmittelschiffs werden im Chor und Querhaus oberhalb der Kapitelzone Zuganker aus Edelstahl zwischen die Hochschiffwände gespannt. Der Montage des Ankers vorausgegangen ist eine erschütterungsfreie, langsam vorgetriebene Kernbohrung durch Vorlage, Mauerstärke, Gewölbeschulter und Rippenprofil sowie - um den Anker einschieben zu können - durch Strebepfeilerverdachung und Strebebogenrücken.

Die Kraftübertragung von den außenliegenden Wandvorlagen auf die Zugstangen erfolgt über Ankerplatten, die in die neugestemmten Aussparungen unterhalb der Konsolen der Strebebogenanfänger montiert sind. Die unmittelbare Verbindung stellen jeweils gekonterte Schraubmuttern her. Auf diese Weise werden die nach außen wirkenden Horizontalkräfte in eine raumsitige Vertikalebene geleitet.

Durch diese Entlastung aller Obergadenwände ist ein wesentliches konstruktives Schadenspotential beseitigt.

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